Theater 4 – KOKON

Theater 4 – Kokon

Text & Regie: Katharina Holzhey

Sonntag, 17.03.2019
Montag, 18.03.2019
jeweils um 20:00 Uhr
im Säulensaal im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck


Produktion: Theater5
Leitung: Matthias Weber
Musik: Luis Gruhler

Auf der Bühne werden zu sehen sein: Leandra Frey, Tim Golling, Jonas Holupirek, Jakob Kurz, Hannah Sammüller, Lena Sammüller, Cosima Schenk, Marleen Uebler und Titus Weber.

Der Eintritt beträgt 5 €. Kartenreservierungen über theater4@gmx.de, Abendkasse ab 19 Uhr im Säulensaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld.


Über das Theater 4 und das Stück

Als das Theater 5 im Jahr 1981 aus einer ehemaligen Schultheatergruppe gegründet wurde, da waren die Schauspieler vielleicht 20 Jahre alt, unverheiratet und kinderlos. Über die Jahre werden sie älter, die meisten gründen eine Familie, heiraten und bekommen Kinder. Theater spielen einige immer noch. – Aber wo bleibt der theatrale Nachwuchs?

Bis 2018, gut 35 Jahre, also etwa eine Generation später, das „Theater 4“ das Licht der Welt erblickt. So, als hätte das Theater 5 den gleichen Generationsrhythmus wie seine Schauspieler. Dieser „Nachwuchs“ stammt auch aus einer ehemaligen Schultheatergruppe, vielleicht 20 Jahre alt, unverheiratet und kinderlos, manch einer vielleicht sogar ein Kind der Theater 5 Eltern.

Geleitet wird die Gruppe von der Studentin Katharina Holzhey. In ihrem Abiturjahr inszeniert sie ihr ersten selbst geschriebenes Stück „Fadenspiele“, das sie dreimal an der Schule aufführt und mit dem sie am Festival für junges Theater in München-Pasing teilnimmt. Mit dem Stück gewinnt sie den „Pep-Preis“. Nach dem Abitur assistiert sie drei Monate an der Theaterakademie August Everding und hospitiert am Maxim-Gorki-Theater in Berlin.

Ihr neues Stück heißt „Kokon“ und die Uraufführung wird am Sonntag den 17.März und am Montag den 18.März jeweils um 20 Uhr im Säulensaal des Veranstaltungsforums Fürstenfeldbruck zu sehen sein. Mit Unterstützung des Theater 5, das für die erste Produktion des Zöglings „Theater 4“ gleich die tausend Euro Preisgeld aus dem Kulturförderpreis Fürstenfeld einsetzt, der ihm 2018 verliehen wurde und unter der tatkräftigen organisatorischen Leitung von Matthias Weber entsteht ein ca. 60-minütiges Stück.

„Kokon“ handelt von der Angst vor sozialen Bindungen. Die beängstigenden, aber auch faszinierenden, Schatten aus der Außenwelt, hinter den dünnen Wänden des selbstgesponnenen Kokons, sind zwar immerwährend da, bleiben für den Hauptcharakter Mika trotzdem unerreichbar. Der Zustand der Einsamkeit innerhalb des Kokons wird erst dann durchbrochen, als der Kokon von June eingerissen wird.


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